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Wartower Spotlight: RPC 2010 Age of Conan

Am 11. Mai ist es soweit: mit “Rise of the Godslayer” kommt die erste Erweiterung für Funcoms MMORPG “Age of Conan” auf den Markt. Unser Spotlight Team hatte auf der RPC 2010 in Köln die Chance, einen ersten Blick auf die neuen Zonen und Features zu werfen.

Und hier haben wir auch gleich unsere Sondersendung zum RPC 2010 Spotlight. Eigentlich wäre es schnittechnisch kein Aufwand gewesen, hätten die Herren von Funcom nicht immer darauf bestanden beim Kikrofon-Wechseln so ekelhafte Knackgeräusche zu verursachen, die natürlich gefiltert werden wollten. Nein, das war kein Vorwurf, und das lässt sich auch nicht vermeiden – allerdings habe ich mir mal angeguckt was so die etablierte Konkurrenz aus der Präsentation gemacht hat – und da hat es mich bei dem ein oder anderen Video doch gegraust. Ich weiß wie stressig die Produktion auf einer Messe sein kann, aber ein bissi feinschliff muss dann doch noch sein – das nehmen wir uns einfach als nicht professionell-gegängeltes Format heraus.

Meine Hochachtung natürlich an jener stelle an aller Video-Journalisten da draußen, die jeden Tag von irgend einer Chefetage bedrängt werden, die keine Ahnung hat, wie Videoproduktion funktioniert, und welcher Zeitaufwand manch “einfach” erscheinender Prozess nach sich ziehen kann.

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Wartower Spotlight: RPC 2010

Die Role Play Convention ist immer schon ein bunter Mix gewesen. Hier treffen Larper auf Leser, Computer- auf Brettspieler und Wissbegierige auf Workshops. Hier wird verkauft, gefeilscht und gezecht. Stilecht aus Tonkrügen fließen Met und Odintrunk, während von fern Schalmeien an die Ohren von Elfen, Zwergen oder gar Vulkaniern dringen. Das Wartower Spotlight Team hat sich auf den Weg nach Köln gemacht und auf der RPC 2010 eine ganz eigene Welt betreten, die es zu entdecken galt. Querbeet durch alle Kategorien zeigen wir Euch den Mittelaltermarkt, Brettspiele unterschiedlichster Art, mutige Rollenspieler in eigenen Uniformen und schwer bewaffnete Schwertkämpfer. Lauscht den sanften Worten von Fantasyautoren, und den warnenden Worten der Accountschützer. Seid dabei, wenn DeBussy sich auf der Bühne als Halbling versucht und erfahrt einiges über die höheren Studien des Gamedesigns. Zum Abschluss gibt es noch eine mittelalterliche Unterwäsche-Modenschau.

Und wieder hat es mich auf eine Messe verschlagen. Zusammen mit meinem Kamera-Troll(chen) Olli, dem ich an dieser Stelle einmal mehr danken muss, dass er sich stets freiwillig diesen Strapazen aussetzt. Aber ohne solche Leute geht es einfach nicht, und gäbe es Olli nicht, dann gäbe es vermutlich auch schon lange kein Spotlight mehr. Dann danke ich natürlich noch allen, die sich wieder vor die Kamera gewagt haben, ohne zu wissen wer wir sind: Machen wir uns nichts vor, das Spotlight hat in der Branche noch keinen etablierten Namen. Zwar werden wir hier und da schon gegrüßt und freudig zu Terminen eingeladen, aber einem IGN, einer Computec Media AG oder gar einem 3Sat (der übrigens bei der GamesCom 2009 in Köln Akkreditierungsschwierigkeiten hatte – auch sowas kann passieren) können wir noch lange nicht das Wasser reichen. Aber wir geben unser bestes mit jeder Ausgabe besser und professioneller zu werden.

Einige fragen sich vermutlich jetzt zurecht: Aber ihr seid doch primär eine Website zu Guild Wars, warum macht ihr dann soviel über andere Spiele? Und diese Frage ist berechtigt. Wir würden gerne viel mehr zu Guild Wars (insbesondere Guild Wars 2) machen – das Spotlight wurde allerdings mitten in der Informationsflaute 2008 ins Leben gerufen. Wann immer wir die Chance hatten, haben wir eine Guild Wars Show gemacht und uns mit den Machern in Verbindung gesetzt.

Derzeit betreibt ArenaNet (Der Entwickler von GW & GW2) allerdings eine ganz andere Informationskampagne. Sie benutzt Techniken des Viralen Marketings. Diese zielen darauf ab, dass die Community die Informationen verbreitet und gerüchteweise heiß diskuttiert. Wir finden das natürlich nicht schlecht, da die Reichweite gut und erprobt ist. Allerdings stehen wir da mit einem altmodischen Magazin wie dem Spotlight leider etwas im Schatten des Scheinwerferlichts. Für die Zukunft würden wir es uns natürlich gerne wünschen mehr über Guild Wars 2 zu machen – und tun alles um am Ball zu bleiben.

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Lesekompetenz und Du #2

zornVorneweg muss ich den Großteil einer Online-Community in Schutz nehmen, nämlich den schweigenden Teil. Leider ist dieses große Obelix-Kuchenstück aber das mit der geringsten Aufmerksamkeit. Diese Teilen sich die anderen beiden Gruppen einer Online-Community: Die Schreibende und die Schreiende.

Die Schreibende-Community ist die Säule und das Rückgrat der Web-Gemeinschaft. Sie schreibt Guides, setzt Themen auf die virtuelle Agenda und hilft den anderen Benutzern wo sie nur kann. Das Problem daran ist nur: kaum ein nicht betroffener bekommt diese großartige Leistung mit. Wenn ein Nutzer einem anderen Hilft, dann ist das eine Sache zwischen diesen beiden Besuchern einer Community, und einer kleinen Handvoll Zaungäste und Mithelfer. Der (hier beispielhaft gewählte) Forenthread versinkt allmälich in die Vergessenheit.

Nicht so aber die Schreiende-Community. Diese ist in aller Regel nur wenige Prozent groß (und ich gehe hier von 1 bis 3 % aus), hat aber 90% der Aufmerksamkeit aller. Sie sind die wenigen schwarzen Schafe, die einfach keiner übersehen kann weil sie den ganzen Tag rumblöken. Ihre Threads und ihre Kommentare sorgen für so viel Aufmerksamkeit, dass es scheint, es gäbe nur sie – diesen unangenehmen Teil der Gemeinschaft.

In diesen Teil der Community sind auch diejenigen Benutzer einzuordnen, die nur dann den Mund aufmachen, wenn sie glauben, sie könnten meckern, oder sie könnten einen irrelevanten Fehler aufzeigen, an dem sich eigentlich niemand stößt – oder der gar keiner ist. Besonders schön ist dies mitanzusehen, wenn besagte Nutzer einen Umstand als Fehler ankreiden, der bereits im Einleitungssatz eines Artikels entkräftet wird. An solchen Kommentaren sieht man sehr gut die Absicht des Nutzers: Er hat die Überschrift eines Artikels gelesen, diesen geöffnet, zu den Kommentaren gescrolled, seinen Post getätigt – den er unbedingt los werden wollte, aber dabei vollkommen übersehen, wie peinlich der Kommentar eigentlich für ihn ist, hätte er nur eine einzige Zeile des Artikels gelesen (und besser auf den Kommentar verzichtet). Aber das war nie die Absicht gewesen. Den Artikel zu lesen, sich fundiert auszutauschen und mit anderen fair zu Diskutieren. Er sah eine Möglichkeit zu meckern, und die wollte er nutzen. Scheuklappen voraus in den Buchstabensalat.

Dass dieser Teil der Community dann für eine beachtliche Summe an Page Impressions (PI) sorgt, lasse ich in diesem Artikel einfach mal dahin gestellt. Und dass man diese Bande noch gezielt mit Spezial-Happen füttert um sie bei Laune zu halten soll auch nur ganz knapp erwähnt werden. Wäre eine Community voller umgänglicher Nutzer unter diesem Gesichtspunkt eigentlich wirtschaftlich rentabel? Meine Nerven schreien: ja, unbezahlbar!

Herzlichen Dank fürs zuhören.


Dieser Beitrag ist an einen Artikel meines Kollegen Dargalin angelehnt, viel Spaß beim schmökern.

Dieser Artikel bezieht sich im späteren Teil weitestgehen auf diesen Artikel.

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